Förderung der Gesundheit - eine kommunale Aufgabe

                                                                                                                                             

Bürger in Städten und Gemeinden wünschen sich eine Politik, die nach Kräften ihren Beitrag zur Schaffung gesundheitsförderlicher Lebenswelten für alle Bürgergruppen anstrebt. Entscheidungen  und Maßnahmen zur Flächenbewirtschaftung, zur Steuerpolitik und zu den sozialen Dienstleistungen sollten dieser Zielsetzung gerecht werden.

 

Unsere Projekte in München, Göttingen und Goslar machen deutlich, dass Kommunen die Kindergesundheit entscheidend fördern können und sollen. In diesem Sinn richtete auch die "Plattform Ernährung und Bewegung e.V." (www.pebonline.de) im April 2014 zusammen mit über 60 Akteuren einen Aufruf an die Öffentlichkeit: "Sitzen reduzieren! Sitzen unterbrechen, zur Bewegung aktivieren." Der Aufruf richtet sich an alle, die für das Wohl von Kindern besonders verantwortlich sind: Kommunen, Kinderkrippen, Kitas, Schulen, Jugendärzte und Familien.

 

Für Gesundheitsschutz und -förderung sind die Kommunen in hohem Maße zuständig und verantwortlich. Hierzu stellte die Bundesregierung fest, dass "wesentliche Aufgaben der Kindergesundheit in die Zuständigkeit der Länder, Städte und Kommunen" fallen und dass "flächendeckend gesundheitsförderliche Strukturen" dem Bewegungsmangel vorbeugen sollen (Bundesministerium für Gesundheit: "Strategie der Bundesregierung zur Förderung der Kindergesundheit").